OVEX Equipment · Trail Peel

Schutz drauf.
Trail an.

Temporäre, abziehbare Schutzbeschichtung für geeignete nicht saugende Oberflächen. Auftragen, aushärten lassen, unterwegs schützen – und später wieder abziehen.

1 LGebinde
43 €pro 1-Liter-Gebinde
OVEX Trail Peel Gebinde
1 Liter OVEX Trail Peel · temporärer Peel-off Oberflächenschutz
Temporärer SchutzFür zeitlich begrenzte Einsätze statt permanenter Folierung.
Community-Preis43,00 € inkl. MwSt.
Einfach erklärtOVEX-kompatibel statt technisches Industrie-Chaos.
Praxisnah gedachtFür Tour, Transport und enge Passagen mit Kontaktpotenzial.

Für Touren, bei denen es enger wird

Äste, Schmutz, enge Passagen – manche Spuren muss dein Fahrzeug nicht behalten.

Trail Peel bildet nach dem Trocknen eine widerstandsfähige, temporäre Schutzschicht. Die wasserbasierte, pH-neutrale Beschichtung ist für geeignete, nicht saugende und chemisch nicht reagierende Oberflächen vorgesehen.

Vor der vollflächigen Anwendung immer eine Probefläche anlegen und Verträglichkeit, Haftung sowie spätere Abziehbarkeit prüfen.

Temporärer Schutz statt dauerhafter Folierung.Für ausgewählte Oberflächen und zeitlich begrenzte Einsätze.

Was Trail Peel kann

Einfach schützen.
Einfach wieder runter.

01

Abziehbar

Nach vollständiger Aushärtung lässt sich die Schutzschicht anheben und möglichst in einem Stück abziehen.

02

Ohne Klebstoff

Keine dauerhafte Haftung. Die Beschichtung wird flüssig aufgetragen und ist bei sachgerechter Anwendung rückstandsfrei abziehbar.

03

Nässe & Wetter

Bei längerer starker Durchfeuchtung kann Trail Peel vorübergehend milchig und weicher werden. Nach dem vollständigen Trocknen wird die Beschichtung wieder transparent und gewinnt ihre Festigkeit zurück.

04

Wasserbasiert

Einkomponentig, gebrauchsfertig, pH-neutral und laut vorliegendem Sicherheitsdatenblatt nicht als Gefahrstoff eingestuft.

OVEX Praxisgedanke

Für die Passage. Nicht für immer.

Schutz dort auftragen, wo auf deiner Tour Kontakt, Schmutz oder mechanische Belastung zu erwarten ist. Nach dem Einsatz wird die ausgehärtete Folie wieder entfernt.

OVEX Trail Peel 1 Liter

OVEX Trail Peel

Flüssiger Schutz.
Wenn es draußen eng wird.

Für gezielte Schutzflächen an geeigneten, nicht saugenden Oberflächen. Die Schutzwirkung wird wesentlich über die aufgetragene Schichtdicke bestimmt.

01
AuftragenMit Rolle, Pinsel oder geeignetem Spritzgerät.
02
Aushärten lassenBei 20 °C etwa 2 Stunden staubtrocken, nach rund 24 Stunden vollständig ausgehärtet. Vor der ersten Fahrt – besonders auf Motorhaube und Vorderkanten – vollständige Haftung prüfen.
03
Später wieder abziehenAn einer Ecke anheben und die ausgehärtete Folie möglichst in einem Stück entfernen.

Anwendung

Auftragen.
Aushärten. Abziehen.

Für den gewünschten Schutz ist eine ausreichende Schichtdicke entscheidend.

1

Vorbereiten

Oberfläche sauber, trocken und frei von Staub, Sand und Silikonen halten. Vorab an unauffälliger Stelle eine Probefläche anlegen.

2

Auftragen

Produkt gründlich aufrühren und ausreichend dick auftragen. Mindestens 100 µm Nassschicht; für stärkeren Außenschutz entsprechend mehr.

3

Entfernen

Vollständig aushärten lassen. Die Folie an einer Ecke anheben und abziehen. Bei Bedarf kann warmes Wasser die Entfernung unterstützen. Durch stärkere Durchfeuchtung kann Trail Peel vorübergehend weicher werden und sich leichter ablösen.

Wichtig bei Nässe & hoher Geschwindigkeit

Bei starker oder längerer Durchfeuchtung kann Trail Peel vorübergehend weicher werden. Auf stark angeströmten Flächen – insbesondere Motorhaube und Vorderkanten – kann dadurch bei höheren Geschwindigkeiten ein erhöhtes Ablöserisiko entstehen.

Eine sich von der Motorhaube lösende größere Schutzschicht kann durch den Fahrtwind in Richtung Windschutzscheibe gelangen und die Sicht beeinträchtigen.

Wenn Autobahnfahrten oder schnelle Transitfahrten bei starkem Regen zu erwarten sind, empfehlen wir, die Motorhaube auszusparen oder Trail Peel dort vorher vollständig zu entfernen. Seitliche Fahrzeugflächen halten wir in diesem Zusammenhang für deutlich unkritischer, da sie wesentlich geringer direkt angeströmt werden.

Entfernung in der Praxis

Abziehen statt schrubben.

In diesen beiden Videos siehst du, wie sich die ausgehärtete Schutzschicht wieder von der Oberfläche entfernen lässt. So bekommst du einen realistischen Eindruck davon, wie das Abziehen in der Praxis funktioniert.

Video 01So wird die Schutzfolie abgezogen

Praxisbeispiel zur Entfernung der getrockneten Schutzschicht.

Video 02Entfernung aus nächster Nähe

Ein zweites Beispiel, das den Peel-off-Effekt beim Entfernen zeigt.

Technische Eckdaten

Die Fakten.

Die wichtigsten Werte für Verarbeitung, Trocknung und Schichtdicke.

3–10 m²/lVerbrauch, abhängig von der Schichtdicke
10–35 °Cempfohlene Verarbeitungstemperatur
≈ 2 hstaubtrocken bei 20 °C
24 hvollständig ausgehärtet bei 20 °C
Nicht auf saugenden, porösen oder chemisch reaktiven Materialien anwenden. Kontakt mit Gummidichtungen und scharfen Kanten vermeiden bzw. dort eine erhöhte Schichtdicke vorsehen. Nicht bei relativer Luftfeuchtigkeit über 85 % verarbeiten. Vor jeder vollflächigen Anwendung Eignung über eine Probefläche prüfen.

Fahrzeuganwendung: Nach starker Durchfeuchtung Motorhaube, Vorderkanten und andere stark angeströmte Flächen vor Fahrten mit höherer Geschwindigkeit auf festen Sitz prüfen. Bei deutlichem Aufweichen oder beginnender Ablösung Trail Peel dort vor der Weiterfahrt vollständig entfernen.
OVEX Trail Peel 1 Liter
OVEX Equipment

Trail Peel – 1 Liter

43,00 € inkl. MwSt.
1 Liter gebrauchsfertige Schutzbeschichtung
Für geeignete nicht saugende Oberflächen
Wasserbasiert und pH-neutral
Rückstandsfrei abziehbar bei sachgerechter Anwendung
Anwendungshinweise zu Nässe & hohen Geschwindigkeiten beachten

Warum über OVEX?

Das Produkt zum fairen Community-Preis.

Wir haben Trail Peel unter typischen Bedingungen an Offroad- und Reisefahrzeugen ausprobiert und die Anwendung für unsere Community praxisnah aufbereitet: für Tour, Transport und überall dort, wo du keine permanente Folierung möchtest.

Fair kalkuliert43,00 € inkl. MwSt. pro 1-Liter-Gebinde.
1-Liter-GrößePraktische Menge zum Testen und für gezielte Schutzflächen.
Praxisnah erklärtKlare Hinweise aus unseren eigenen Anwendungstests statt unnötiger Theorie.
In der Praxis getestetEigene Erfahrungswerte zu Auftrag, Schichtdicke, Abziehen und typischen Fahrzeugoberflächen.

FAQ & Anwendung

Alles Wichtige zu Trail Peel.

Hier findest du die wichtigsten Hinweise zu Anwendung, geeigneten Oberflächen, Schichtdicke, Trocknung, Haltbarkeit und Entfernung. Bei unbekannten oder empfindlichen Untergründen empfehlen wir vor der vollflächigen Anwendung eine kleine Probefläche.

Aus unseren bisherigen Praxistests würden wir eher zwei gleichmäßige, ausreichend satte Aufträge empfehlen. Entscheidend ist am Ende die Gesamtschichtdicke: Eine stärkere, geschlossene Schicht bietet mehr Reserve bei mechanischer Belastung und lässt sich nach unserer Erfahrung später deutlich angenehmer zusammenhängend abziehen. Zu dünner Auftrag ist einer der häufigsten Gründe dafür, dass die Folie beim Entfernen schneller reißt.
Für die Anwendung am Fahrzeug empfehlen wir Pinsel oder Rolle. Mit einer Rolle lassen sich größere Flächen gleichmäßig und kontrolliert beschichten; ein Pinsel eignet sich gut für kleinere Flächen, Kanten und schwer zugängliche Stellen. Technisch kann die Beschichtung auch gesprüht werden, für die Fahrzeuganwendung würden wir davon jedoch eher abraten: Beim Sprühen entsteht deutlich mehr Sprühnebel und das Material kann schnell auf Flächen gelangen, auf denen man es nicht haben möchte. Mit Pinsel oder Rolle lässt sich Trail Peel gezielter auftragen und die Schichtdicke besser kontrollieren.
Bei einem normalen PKW oder Geländewagen haben wir für einen Auftrag grob etwa 300–500 ml benötigt – abhängig davon, welche Flächen geschützt werden und wie satt aufgetragen wird. Bei zwei Aufträgen kann ein 1-Liter-Gebinde damit ungefähr für ein Fahrzeug ausreichen. Bei großen Vans, sehr großen Fahrzeugen oder einer großflächigeren Anwendung muss entsprechend mehr eingeplant werden. Das sind praktische Erfahrungswerte und keine feste Verbrauchsgarantie.
Wir haben Trail Peel unter anderem auf normalem Fahrzeuglack, Folierungen, bestehenden Aufklebern und einzelnen Gummiteilen ausprobiert und die ausgehärtete Schicht anschließend wieder entfernt. Das ist ausdrücklich keine pauschale Freigabe für jeden Lack, jede Folierung, jeden Kleber oder jedes Material. Alter, Zustand und Materialzusammensetzung können einen Unterschied machen. Deshalb vor der vollflächigen Anwendung immer zuerst eine kleine, unauffällige Probefläche anlegen.
Auf geeigneten, nicht saugenden Kunststoffoberflächen kann die Anwendung grundsätzlich funktionieren – zum Beispiel an unlackierten Spiegelgehäusen oder Radlaufteilen. Kunststoffe unterscheiden sich allerdings stark in Material, Alter und Oberfläche. Darum gilt auch hier: erst klein testen, vollständig trocknen lassen und die Abziehbarkeit prüfen.
Das haben wir in unseren Tests gemacht und konnten Trail Peel anschließend wieder entfernen. Trotzdem gibt es sehr unterschiedliche Folien, Drucke und Klebstoffe. Bei alten, bereits angegriffenen, losen oder empfindlichen Aufklebern würden wir besonders vorsichtig sein und zwingend vorab eine Probefläche testen.
Ja. Die Reihenfolge ist wichtig: abkleben → Trail Peel auftragen → Klebeband wieder entfernen, solange die Beschichtung noch nicht vollständig getrocknet ist → anschließend aushärten lassen. Wenn das Klebeband erst nach vollständiger Aushärtung entfernt wird, kann die bereits zusammenhängende Schutzschicht am Rand mit hochgezogen oder unsauber eingerissen werden.
Embleme, feine Schriftzüge und ähnlich filigrane Bereiche würden wir aussparen oder vorher sauber abkleben. Das spart nach der Tour unnötiges Herausfummeln aus kleinen Zwischenräumen.
Das würden wir nicht machen. Scharniere, Gelenke, Schlösser und andere mechanisch bewegliche Bauteile haben durch die Beschichtung keinen sinnvollen Vorteil und sollten ausgespart werden.
Auch dort lässt sich die getrocknete Beschichtung grundsätzlich wieder herausziehen. Wenn allerdings viel Material tief in Spalten, Falze oder Übergänge läuft, wird die Entfernung entsprechend fummeliger. Wir würden deshalb darauf achten, dort nicht unnötig viel Material hineinlaufen zu lassen.
Nein. Trail Peel ist eine temporäre zusätzliche Schutzschicht und keine unzerstörbare mechanische Panzerung. Wie jede Schutzfolie hat auch diese Schicht Grenzen und kann bei entsprechend starker mechanischer Belastung beschädigt oder durchtrennt werden. Sie ist dafür gedacht, bei typischen leichten Kontakten, Schmutz und enger Vegetation eine zusätzliche Schutzebene zwischen Umgebung und geeigneter Fahrzeugoberfläche zu schaffen.
Bei etwa 20 °C ist die Beschichtung nach ungefähr 2 Stunden staubtrocken und nach rund 24 Stunden vollständig ausgehärtet. Temperatur, Luftbewegung und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Trocknung. Wir würden Trail Peel deshalb idealerweise am Vortag der Tour auftragen und erst nach vollständiger Aushärtung der eigentlichen Belastung aussetzen. Vor der ersten Fahrt – besonders auf Motorhaube, Vorderkanten und anderen stark angeströmten Flächen – bitte prüfen, ob die Beschichtung vollständig fest sitzt.
Trail Peel ist eine wasserbasierte, temporäre und wieder abziehbare Schutzbeschichtung. Bei stärkerer Nässe oder längerer Durchweichung kann die ansonsten transparente Beschichtung vorübergehend milchig oder weißlich erscheinen und weicher werden. Gerade bei einer noch relativ frischen Beschichtung kann dieser Effekt stärker auftreten. Nach dem vollständigen Trocknen wird Trail Peel wieder transparent und gewinnt seine Festigkeit zurück. Mit zunehmender Zeit auf dem Fahrzeug härtet die Beschichtung weiter nach und dieses Verhalten kann deutlich nachlassen. Das vorübergehende Weißwerden oder Aufweichen ist daher nicht automatisch ein Defekt.
Besonders zu beachten ist die Kombination aus starker Durchweichung, stark angeströmten Fahrzeugflächen und hoher Geschwindigkeit. Wird Trail Peel durch starken oder länger anhaltenden Regen deutlich aufgeweicht, kann sich die Haftung der temporären Schutzschicht verändern. Kommt gleichzeitig starker Fahrtwind hinzu, besteht insbesondere auf der Motorhaube, an Vorderkanten oder anderen stark angeströmten Bereichen die Gefahr, dass sich größere Bereiche lösen. Eine sich von der Motorhaube lösende Schutzschicht kann durch den Fahrtwind in Richtung Windschutzscheibe gelangen und die Sicht erheblich beeinträchtigen.

Wenn Autobahnfahrten oder schnelle Transitfahrten bei starkem Regen bzw. dauerhafter Durchfeuchtung geplant sind, empfehlen wir, Trail Peel auf der Motorhaube und anderen stark angeströmten Flächen vorher vollständig zu entfernen oder die Motorhaube von vornherein auszusparen.

Wurde die Beschichtung bereits stark durchnässt, bitte vor einer schnellen Weiterfahrt prüfen, ob sie noch vollständig und fest haftet. Bei starkem Aufweichen, angehobenen Kanten, Unterwanderung, Blasen oder bereits gelösten Bereichen sollte die Beschichtung dort vor der Weiterfahrt vollständig entfernt werden. Seitliche Fahrzeugflächen halten wir in diesem Zusammenhang für deutlich unkritischer, da sie wesentlich geringer direkt vom Fahrtwind angeströmt werden.
Im ungeöffneten Gebinde ist Trail Peel laut technischem Datenblatt mindestens 12 Monate lagerfähig. Das Produkt sollte frostfrei, trocken und kühl gelagert und der Behälter dicht verschlossen aufbewahrt werden. Für bereits geöffnete Gebinde nennt der Hersteller keine feste Resthaltbarkeit. Deshalb nach Gebrauch wieder sorgfältig verschließen und vor einer späteren Anwendung Konsistenz sowie eine kleine Probefläche prüfen.
Die Standzeit hängt stark von Schichtdicke, Untergrund und Beanspruchung ab. Das technische Datenblatt nennt bei etwa 140 µm Nassschicht einen Außenschutz von unter drei Monaten. Bei etwa 250–300 µm wird ein langfristiger Außenschutz von über einem Jahr angegeben. Am Fahrzeug – besonders im Offroad-Einsatz – können Äste, Steinschlag, Reibung, Hochdruckreinigung und andere mechanische Belastungen die tatsächliche Standzeit deutlich verkürzen. Die Herstellerangaben sind deshalb nicht als feste Haltbarkeitsgarantie am Fahrzeug zu verstehen.
Eine ausreichende Schichtdicke ist entscheidend. Als technische Mindestgröße gelten etwa 100 µm Nassschichtdicke. Für stärkeren Außenschutz wird entsprechend mehr Material eingesetzt. Unsere praktische Erfahrung: Nicht auf maximale Reichweite pro Liter optimieren, sondern lieber eine geschlossene, ausreichend kräftige Schutzschicht aufbauen.
Trail Peel lässt sich nach vollständiger Aushärtung in der Regel an einer Kante anheben und anschließend möglichst großflächig abziehen. Durch stärkere Durchfeuchtung wird die Beschichtung vorübergehend weicher und lässt sich häufig leichter ablösen. Dieser Effekt kann beispielsweise bei einer Fahrzeugwäsche oder durch vorheriges Anfeuchten genutzt werden. Nach dem vollständigen Trocknen wird Trail Peel wieder transparent und gewinnt seine Festigkeit zurück. Scharfe Werkzeuge oder aggressive Reiniger sind für die Entfernung nicht notwendig.
Trail Peel besitzt keine klassische Klebeschicht. Bei geeignetem Untergrund, ausreichender Schichtdicke und sachgerechter Anwendung lässt sich die getrocknete Schutzschicht wieder abziehen. Die Probefläche bleibt trotzdem wichtig, weil sich reale Fahrzeugoberflächen stark unterscheiden können.
Nach den vorliegenden Sicherheits- und Transportinformationen ist Trail Peel nicht als Gefahrgut im Sinne der Transportvorschriften eingestuft. Vor der Verwendung bitte trotzdem die Produkt-, Sicherheits- und Anwendungshinweise beachten.
Dokumente · Anwendung · Rechtliches OVEX Trail Peel
Wichtig: Vor jeder vollflächigen Anwendung eine geeignete Probefläche anlegen und die aktuellen Produkt-, Sicherheits- und Anwendungshinweise beachten.
Anwendung im Detail

1. Eignung des Untergrunds prüfen

OVEX Trail Peel ist für Glas, viele Metalle sowie weitere beschichtete, nicht saugende und chemisch nicht reagierende Oberflächen vorgesehen. Eine pauschale Freigabe für jeden Fahrzeuglack, jede Folierung, jedes Kunststoffteil oder jede Spezialbeschichtung ist daraus nicht ableitbar. Vor der vollständigen Anwendung daher immer an einer unauffälligen Stelle Verträglichkeit, Haftung und spätere Abziehbarkeit prüfen.

  • Nicht auf saugenden, porösen oder chemisch reaktiven Materialien anwenden.
  • Bei geätzten, sandgestrahlten oder speziell beschichteten Flächen besonders sorgfältig vorprüfen.
  • Materialien, die durch Weichmacher beeinflusst werden können, können problematisch sein.

2. Oberfläche vorbereiten

Die Fläche muss sauber, trocken und frei von Staub, Sand, Silikonen, Klebstoff-, Zement- und Reinigungsmittelresten sein. Nicht auf verschmutzten oder gefrorenen Untergründen verarbeiten.

3. Verarbeitungsbedingungen

10–35 °CVerarbeitungstemperatur
< 85 %relative Luftfeuchtigkeit
≥ 5 °COberflächentemperatur; auch in den folgenden 24 h

Bei niedrigen Temperaturen Produkt und Untergrund erwärmen. Die Trocknung kann durch Luftbewegung bzw. Warmluft beschleunigt werden. Die frische Beschichtung nicht mit einer anderen Folie abdecken. Nur in gut belüfteten Bereichen verarbeiten.

4. Produkt vorbereiten und auftragen

Vor Gebrauch gründlich aufrühren. Das Produkt ist gebrauchsfertig; die Zusammensetzung nicht verändern. Der Auftrag ist je nach Anwendung mit Rolle, Pinsel, Airless oder HVLP möglich. Für Airless nennt das technische Datenblatt eine Düse im Bereich (4)17–(5)21 und etwa 150 bar / 2100 psi an der Düse.

5. Schichtdicke – entscheidend für Schutz und Abziehbarkeit

Zu dünner Auftrag kann die Schutzwirkung reduzieren und das spätere Abziehen erschweren. Die folgenden technischen Produktwerte beziehen sich auf die Nassschicht:

Verbrauch Nassschicht Technische Produktangabe
ca. 10 m²/l ca. 100 µm Mindestschutz · kurzfristig innen
ca. 7 m²/l ca. 140 µm guter Durchschnittsschutz · < 3 Monate außen
ca. 3–4 m²/l ca. 250–300 µm starker Außenschutz · technische Angabe > 1 Jahr

Die tatsächliche Eignung und Schutzdauer am Fahrzeug hängen von Untergrund, Belastung, Wetter, Temperatur, Schichtdicke und Verarbeitung ab.

6. Kanten, Übergänge und Gummidichtungen

Kontakt mit Gummidichtungen und scharfen Kanten nach Möglichkeit vermeiden oder dort eine deutlich höhere Schichtdicke vorsehen. Gerade an Kanten reißt eine zu dünne Folie beim späteren Entfernen leichter.

7. Trocknung und Aushärtung

≈ 2 hstaubtrocken bei 20 °C
≈ 24 hvollständig ausgehärtet bei 20 °C
24 hfrüheste empfohlene Entfernung

Die Zeiten sind temperaturabhängig. Vor mechanischer Beanspruchung, Fahrtwind, Regen oder der eigentlichen Tour die Beschichtung vollständig aushärten lassen.

8. Entfernen

Die minimale Temperatur für die Entfernung beträgt 5 °C. Die getrocknete Folie an einer Ecke anheben und möglichst in einem Stück abziehen. Lässt sie sich schwer lösen, mit warmem Wasser anfeuchten und kurz erweichen lassen.

  • Keine Messer oder scharfen Werkzeuge erforderlich.
  • Keine aggressiven chemischen Mittel zur Entfernung erforderlich.
  • Ist die Schicht zu dünn, kann eine weitere Schicht aufgebracht, getrocknet und anschließend zusammen mit der ersten Schicht abgezogen werden.

9. Lagerung

Frostfrei, trocken und kühl lagern. Gebinde stets dicht verschlossen halten. Laut technischem Datenblatt beträgt die Haltbarkeit mindestens 12 Monate im ungeöffneten Originalgebinde. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sicherheit · Produkthinweise

Sicherheitsdatenblatt

Nach den vorliegenden Sicherheitsinformationen ist OVEX Trail Peel nach der CLP-Verordnung nicht als gefährlich eingestuft; Gefahrenpiktogramme, Signalwort und Gefahrenhinweise sind danach nicht vorgesehen. Vor der Anwendung dennoch immer die jeweils aktuelle Fassung des Sicherheitsdatenblatts beachten.

Allgemeine Hinweise

  • Vor Gebrauch Sicherheitsdatenblatt und technisches Datenblatt lesen.
  • Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • Die Eignung für den konkreten Einsatzzweck über eine geeignete Probefläche prüfen.
  • Nichtbeachtung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Untergrundvorbereitung oder Schichtdicke kann Aushärtung und Abziehbarkeit beeinträchtigen.
  • Bei Augenkontakt mehrere Minuten mit fließendem Wasser spülen; bei anhaltenden Beschwerden nach Verschlucken ärztlichen Rat einholen.
AGB für den Warenkauf

Stand: September 2026 · gilt ausschließlich für physische Waren.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Kaufverträge über physische Waren, die über den Onlineshop von Overland-Experience.de abgeschlossen werden. Sie gelten nicht für geführte Touren, Reisen, Veranstaltungen, Trainings, Vermittlungsleistungen oder sonstige Dienstleistungen; für diese gelten die jeweils dafür vorgesehenen Bedingungen.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Vertragspartner

Vertragspartner ist Overland-Experience.de, Alan Lehr, Einzelunternehmen, Otto-Vatter-Straße 2/1, 73760 Ostfildern. E-Mail: info@overland-experience.de · Telefon: +49 172 35 46 535 · USt-IdNr.: DE365963007.

3. Vertragsschluss

Die Darstellung der Waren im Onlineshop stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar. Mit dem Absenden der zahlungspflichtigen Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald Overland Experience die Bestellung per E-Mail als Bestellung bestätigt oder die Ware versendet – je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt. Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Angaben im Checkout prüfen und korrigieren. Die Vertragssprache ist Deutsch.

4. Preise und Versandkosten

Alle im Shop angegebenen Endpreise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Zusätzliche Versandkosten werden vor Abschluss der Bestellung im Checkout angezeigt. Soweit bei einem Produkt ausdrücklich angegeben, kann der Versand innerhalb Deutschlands bereits im Produktpreis enthalten sein.

Bei Lieferungen in die Schweiz oder andere Nicht-EU-Länder können Einfuhrabgaben, Steuern, Zölle oder Verzollungsgebühren entstehen. Soweit im Checkout nichts Abweichendes angegeben ist, trägt diese Kosten der Empfänger.

5. Zahlung

Es stehen die im Checkout angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung. Der Kaufpreis ist mit Vertragsschluss fällig, sofern bei der ausgewählten Zahlungsart nichts Abweichendes angegeben ist.

6. Lieferung

Die Lieferung erfolgt an die im Checkout angegebene Lieferadresse und in die dort angebotenen Lieferländer. Die für die jeweilige Bestellung geltende Lieferzeit wird im Checkout angezeigt. Kann eine Sendung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht zugestellt werden, können die hierdurch tatsächlich entstehenden angemessenen Mehrkosten berechnet werden. Dies gilt nicht, soweit der Kunde sein gesetzliches Widerrufsrecht ausübt.

7. Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware Eigentum von Overland Experience.

8. Gesetzliche Mängelrechte

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung. Eine darüber hinausgehende Garantie besteht nur, wenn sie beim jeweiligen Produkt ausdrücklich als Garantie bezeichnet wurde.

9. Produkt- und Anwendungshinweise

Produktbeschreibungen, technische Daten, Sicherheits- und Anwendungshinweise sind zu beachten. Bei Produkten, deren Eignung vom Untergrund, Fahrzeug, Material oder der konkreten Anwendung abhängt, sollte vor der vollständigen Anwendung eine geeignete Probefläche getestet werden. Gesetzliche Rechte bei Mängeln werden hierdurch nicht eingeschränkt.

10. Haftung

Overland Experience haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Ebenfalls unberührt bleibt eine zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsrecht.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

11. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung für Warenkäufe.

12. Anwendbares Recht

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.

13. Verbraucherstreitbeilegung

Overland Experience ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

14. Kontakt

Overland-Experience.de – Alan Lehr
Otto-Vatter-Straße 2/1, 73760 Ostfildern
E-Mail: info@overland-experience.de · Telefon: +49 172 35 46 535

Widerrufsbelehrung für Warenkäufe

Stand: September 2026 · für Verbraucher bei online bestellten physischen Waren.

Widerrufsrecht

Verbraucher können einen online geschlossenen Kaufvertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Bei einer einheitlich gelieferten Bestellung beginnt die Frist mit dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht das Transportunternehmen ist, die Ware erhalten hat. Werden mehrere Waren einer Bestellung getrennt geliefert, beginnt die Frist mit Erhalt der letzten Ware.

Widerruf erklären

Der Widerruf muss eindeutig erklärt werden, zum Beispiel per E-Mail oder Brief. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Der Widerruf ist zu richten an:

Overland-Experience.de · Alan Lehr
Otto-Vatter-Straße 2/1 · 73760 Ostfildern
E-Mail: info@overland-experience.de

Zusätzlich kann der Widerruf über unser elektronisches Widerrufsformular erklärt werden: Widerrufsformular öffnen . Zur Einhaltung der Frist reicht es aus, wenn die Widerrufserklärung vor Ablauf der 14-tägigen Frist abgesendet wird.

Folgen des Widerrufs

Nach einem wirksamen Widerruf werden die erhaltenen Zahlungen einschließlich der Kosten der von uns angebotenen günstigsten Standardlieferung innerhalb von 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung erstattet. Zusatzkosten für eine vom Kunden gewählte teurere Versandart werden nicht erstattet.

Die Rückzahlung erfolgt grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel, das bei der Bestellung verwendet wurde, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. Für die Rückzahlung werden keine zusätzlichen Entgelte berechnet. Die Rückzahlung kann bis zum Rückerhalt der Ware oder bis zum Nachweis der Rücksendung zurückgehalten werden – je nachdem, welches Ereignis früher eintritt.

Rücksendung der Ware

Die Ware ist spätestens 14 Tage nach Erklärung des Widerrufs an Overland-Experience.de, Otto-Vatter-Straße 2/1, 73760 Ostfildern zurückzusenden oder dort zu übergeben. Die Frist ist eingehalten, wenn die Ware vor Ablauf dieser 14 Tage abgesendet wird. Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung.

Für einen Wertverlust der Ware muss der Verbraucher nur einstehen, wenn dieser auf einen Umgang zurückzuführen ist, der zur Prüfung von Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Ware nicht erforderlich war.

Muster-Widerrufsformular

Wenn du den Vertrag widerrufen möchtest, kannst du folgende Angaben verwenden; die Nutzung dieses Musters ist nicht vorgeschrieben:

An Overland-Experience.de, Alan Lehr, Otto-Vatter-Straße 2/1, 73760 Ostfildern, info@overland-experience.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Ware(n):
Ware(n): ______________________________
Bestellt am / erhalten am: ______________________________
Name des/der Verbraucher(s): ______________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________
Datum: ______________________________
Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________________

Weitere rechtliche Hinweise · Datenschutz · Impressum

Die hier bereitgestellten Produkt- und Anwendungshinweise ersetzen nicht die Prüfung des konkreten Untergrunds und der individuellen Einsatzbedingungen. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen technischen Produkt- und Sicherheitsunterlagen. Gesetzliche Mängelrechte und zwingende Verbraucherschutzrechte bleiben unberührt.