Gegend Osoppo, Udine Italien
04.07.2026 & 12.07.2026
09:00 Uhr
Gegend um Maribor, Slowenien
11.07.2026 & 18.07.2026
Abreise nach dem Frühstück
Diese Reise ist kein gewöhnlicher Roadtrip – sie ist ein echtes Offroad-Abenteuer durch eine der faszinierendsten, aber noch immer unterschätzten Regionen Europas. Zwischen dem ursprünglichen Flusslauf des Tagliamento in Italien und dem grünen Drau-Tal in Slowenien führt dich diese Tour durch wilde Flusslandschaften, alpine Bergketten, versteckte Trails und urige Almhütten.
Jede Etappe bringt neue Perspektiven: von technisch anspruchsvollen Passagen über steile Waldwege, über versteckte Forststraßen in den Karawanken, bis hin zu entspannten Abenden mit slowenischer Küche und kaltem Bier in familiären Berghütten.
Diese Tour ist für alle, die nicht den einfachsten, sondern den echtesten Weg suchen – durch Natur, Kultur und Gelände.
Unser Abenteuer beginnt in Osoppo, im norditalienischen Friaul. Hier treffen wir auf einen der letzten wilden Flüsse Europas – den Tagliamento. Sein breites, naturbelassenes Flussbett bietet je nach Wasserstand ideale Bedingungen für Offroad-Fahren auf Kiesinseln und durch flache Nebenarme.
Hier geht es weniger um Technik als um das Gefühl von Weite und Ursprünglichkeit. Umgeben von alpinem Panorama starten wir mit ersten fahrbaren Abschnitten abseits des Asphalts und genießen das Naturerlebnis zwischen Wasser, Schotter und Pioniergefühl.
Nach einer kurzen Transitetappe über Udine und den Grenzübertritt nach Slowenien erreichen wir den Stolpass – eine spektakuläre Höhenstraße, die sich in engen Kurven den Berg hinaufzieht. Der Blick auf die Julischen Alpen ist atemberaubend, die Straße schmal und technisch fordernd.
Der Pass führt uns direkt hinab ins legendäre Soča-Tal, eine der landschaftlich beeindruckendsten Regionen des Landes. Hier begleiten uns türkisgrüne Flüsse, alte Militärpisten, spektakuläre Felsformationen und der allgegenwärtige Blick auf den Triglav – Sloweniens höchsten Berg.
Ob spontane Zwischenstopps an Wasserfällen, kurvige Bergpfade oder kleine Picknickstellen mit Panorama: Das Soča-Tal ist ein Highlight für Kamera, Fahrspaß und Seele zugleich.
Ab Tolmin verlassen wir die belebteren Wege und tauchen erneut in die abgelegenen Bergregionen ein. Die Strecke führt durch bewaldete Höhenzüge, über alte Forststraßen und kleinere Nebenrouten – teils grob geschottert, teils erdig, teilweise steil.
Unser Ziel ist der Ort Radovljica, wo wir einen kleinen, charmanten Campingplatz ansteuern. Wer möchte, kann hier optional ein Rafting-Abenteuer auf der Save dazubuchen (ca. 40 €, nicht im Reisepreis enthalten). Der Fluss bietet beste Bedingungen für alle Erfahrungslevel – von entspanntem Paddeln bis sportlicher Stromfahrt.
Der Abend am Camp lädt zum gemeinsamen Kochen oder einem Spaziergang durch das historische Städtchen ein – Slowenien zeigt sich hier von seiner entspannten, gastfreundlichen Seite.
Nach einem kurzen Stück Landstraße steigen wir bei Kamnik erneut ins Gelände ein. Hier beginnen die südlichen Ausläufer der Karawanken – ein wilder, waldreicher Gebirgszug mit steilen Hängen, weiten Ausblicken und spannenden Anstiegen.
Es geht über enge Waldpfade, lange Höhenwege und versteckte Schotterrouten durch das Herz des slowenischen Berglandes. Die Fahrtechnik ist gefordert, aber nie überfordernd. Ideal für alle, die ihr Fahrzeug beherrschen und sich auch in anspruchsvollerem Terrain wohlfühlen.
Im letzten Tourabschnitt nähern wir uns der Region Dravograd und damit der Drau, die das natürliche Ende unserer Reise markiert. Hier erwartet uns nochmal ein echter Höhepunkt: In dieser Gegend verfügen wir über gute Kontakte zu mehreren Berghüttenwirten, die uns auf ihren privaten Wiesen übernachten lassen – oder in einigen Fällen sogar einfach Schlafplätze in der Hütte bereitstellen.
Bei einem kühlen Bier und einem frisch zubereiteten slowenischen Gericht klingt jeder Fahrtag aus wie ein kleiner Gipfelsieg.
Startpunkt: Osoppo (Italien)
Zielpunkt: Region Dravograd (Slowenien)
Dauer: 6–7 Tage, je nach Fahrweise und Wetter
Länder: Italien & Slowenien
Fahrzeug: Geländewagen oder SUV mit Allrad, Untersetzung empfohlen, AT-Bereifung notwendig
Fahrtechnik: Moderat – mit technischen Passagen, vor allem in den Karawanken
Streckencharakter: Kombination aus legalen Offroad-Routen, Forstwegen, Gebirgspässen und Asphalttransfers
Übernachtung: Wechsel zwischen Campingplatz, Hüttencamp und privaten Stellplätzen
Optionale Aktivitäten: Rafting bei Radovljica (ca. 40 €, nicht im Tourpreis enthalten)
Verpflegung: Selbstversorgung, teilweise Hüttenverpflegung möglich
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober (je nach Schneelage in den Höhenlagen)
Teilnehmer: Max. 7 Fahrzeuge – für individuelles Erlebnis und Gruppenstimmung
Leistungen enthalten: Organisation, Routenführung, Campkoordination, Funk auf Anfrage, Tourguide
Nicht enthalten: Fahrzeug, Treibstoff, Maut, Verpflegung, Rafting, Versicherungsschutz
Ja, viele unserer Touren sind auch für Einsteiger geeignet. Du brauchst keine Offroad-Vorkenntnisse. Wichtig ist, dass du dein Fahrzeug sicher bedienen kannst.
Ja, du kannst bis 30 Tage vor Reisebeginn kostenlos stornieren. Danach gelten gestaffelte Stornogebühren. Umbuchungen sind bis 30 Tage vorher gegen Gebühr möglich.
Ja, in der Regel benötigst du ein eigenes Fahrzeug mit Allradantrieb und ausreichender Bodenfreiheit. Für einfache Touren reicht oft ein seriennahes Fahrzeug, während anspruchsvollere Strecken zusätzliche Offroad-Ausstattung erfordern.
In solchen Fällen unterstützen wir dich gemeinsam als Gruppe. Je nach Situation helfen wir mit Erfahrung und Ausrüstung weiter.
Wenn du unsicher bist, kannst du uns jederzeit kontaktieren. Wir prüfen dein Fahrzeug individuell und geben dir eine ehrliche Einschätzung basierend auf der jeweiligen Tour.
Je nach Tour übernachten wir im Zelt, im Fahrzeug, frei in der Natur oder auf Campingplätzen. Bei einigen Touren nutzen wir auch Unterkünfte.
Ein typischer Tag startet mit einem gemeinsamen Treffpunkt. Danach fahren wir mehrere Etappen mit unterschiedlichen Geländeabschnitten. Es gibt Pausen, Fotospots und je nach Strecke technische Passagen. Am Abend bauen wir das Camp auf oder beziehen eine Unterkunft.