Wer ins Gelände will, braucht mehr als nur einen Allradantrieb – du brauchst Planung, Orientierung und gute Karten. Genau hier kommt Gaia GPS ins Spiel. Ich bin Alan von Overland Experience und nutze die App täglich für meine Tourenplanung, das Scouting und die Navigation auf Offroad-Strecken weltweit. In diesem Artikel zeige ich dir, wie ich Gaia GPS in der Praxis einsetze – sowohl auf dem PC als auch auf dem Handy.
Was ist Gaia GPS – und warum solltest du es nutzen?
Gaia GPS ist eine Navigationssoftware, die sowohl als Webanwendung für den PC als auch als App für Smartphone und Tablet verfügbar ist. Sie richtet sich an Wanderer, Overlander, Offroad-Fahrer und alle, die abseits befestigter Straßen unterwegs sind. Das Besondere: Die App bietet topografisches Kartenmaterial, Satellitenbilder, Overlanding-spezifische Layer und die Möglichkeit, eigene Routen, Wegpunkte und Gebiete anzulegen, aufzuzeichnen und zu teilen.
Tourenplanung am PC: der erste Schritt zur gelungenen Offroad-Tour
Ich starte meine Planung fast immer über die Weboberfläche von Gaia GPS. Hier kann ich bequem über die Karte scrollen, verschiedene Layer überlagern und eine Route direkt zeichnen. Dabei helfen mir insbesondere:
Das Besondere: Ich kann zwei Karten übereinanderlegen – zum Beispiel Satellitenansicht + Overland-Karte. Das erleichtert die Beurteilung, ob eine Strecke fahrbar ist oder nicht. Sobald ich eine Route erstellt habe, synchronisiert sich diese automatisch mit der App auf meinem Handy oder Tablet.
Wegpunkte, Notizen & Bilder: alles an einem Ort
In Gaia GPS lassen sich unterwegs oder am PC Wegpunkte setzen, z. B. für Campspots, Wasserquellen, Aussichtspunkte oder auch Gefahrenstellen wie Schranken oder steile Passagen. Ich füge oft Fotos direkt am Punkt hinzu – das hilft beim Wiedererkennen. Die Koordinaten können direkt exportiert oder z. B. in Google Maps geprüft werden. Gerade beim Scouting neuer Regionen ist das ein unschlagbarer Vorteil.
Tracks aufzeichnen und Tourdaten analysieren
Während der Fahrt nutze ich Gaia GPS zur Aufzeichnung meiner Route. Dabei werden Höhenmeter, Geschwindigkeit, Auf- und Abstiege sowie die genaue Strecke dokumentiert. Du kannst nach der Fahrt genau sehen, wo du langgefahren bist und wie anspruchsvoll einzelne Passagen waren. Praktisch: Die App erlaubt es auch, Fotos entlang des Tracks zu speichern, sodass du z. B. später weißt, wo der perfekte Stellplatz lag.
Offline-Karten: unverzichtbar bei Geländewagentouren
Einer der größten Vorteile von Gaia GPS ist die Möglichkeit, Offline-Karten herunterzuladen. Besonders bei Touren in entlegene Gebiete ohne Mobilfunknetz – ob in den Alpen, Lappland oder Nordafrika – ist das Gold wert. Ich empfehle dir, vor der Reise alle relevanten Regionen in deinen Lieblings-Kartenlayern (z. B. Gaia Overland, Topo) offline zu sichern. Satellitenkarten sind wegen der Größe nur bedingt empfehlenswert.
Gaia GPS vs. andere Tools: Was macht den Unterschied?
Ich habe viele Tools getestet – Gaia GPS ist für mich der perfekte Mix aus:
Vor allem die Layer-Funktion (z. B. Overland + Satellit + Topo übereinander) und die Tourdokumentation mit Bildern und Notizen hebt Gaia GPS von anderen Apps wie komoot, Locus oder Garmin ab. Für Geländewagen-Touren mit Anspruch ist es ein echtes Profi-Werkzeug.
Fazit: Planung, Navigation & Doku in einem Tool
Egal ob du mit dem VW Bus durch Schweden, mit dem Toyota Land Cruiser in die Karpaten oder mit dem Pickup durch die Alpen willst: Gaia GPS ist für jeden Overlander eine riesige Hilfe. Die Kombination aus Tourenplanung, Offroad-Kompatibilität, Offline-Nutzung und exakter Routenaufzeichnung macht die App für mich unverzichtbar.
Teste sie selbst, nimm dir ein bisschen Zeit zum Reinarbeiten – und du wirst sie schon bald nicht mehr missen wollen. Gute Fahrt und genug Platz unterm Differential!
– Dein Alan von Overland Experience




